Hohwacht - Golfen mit Meeresbrise

Geschichte des Gut Neudorf gegenüber vom Golfplatz

Bis 1992 wurde auf den Flächen des Golfplatzes Weizen und Raps angebaut. Der kleine Platz "Neudorf" erhielt seinen Namen von dem adligen Gut. Das Herrenhaus auf dem idyllischen Gutsgelände direkt gegenüber vom Golfplatz wird von der Familie von Buchwaldt bewohnt. Ehemalige Stall- und Wirtschaftsgebäude sind liebevoll und unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes zu Wohnungen umgebaut. 

Bis heute zählt das Gut Neudorf zu den landschaftlich schönsten Besitztümern des Landes. Seine Feld- und Forstflächen werden nach wie vor landwirtschaftlich genutzt. Der Adelssitz lässt sich urkundlich als ehemaliges Eigentum der Rantzaus auf das Jahr 1523 zurückführen. 1642 erwarb der dänische König Christian IV. vorübergehend das Gut, um seine Pläne, den Hohwachter Hafen auszubauen, forcieren zu können. Schon bald übergab er den Besitz an das begüterte Adelsgeschlecht der Reventlows aus Futterkamp, die 1703 das bis heute erhaltene Haupthaus des Gutes fertigstellen ließen.

Die Herzogin von Braunschweig-Wolfenbüttel wählte 1738 Gut Neudorf zu ihrem fürstlichen Witwensitz und ließ zwei seitlichen Anbauten errichten, die dem Gebäude den gebotenen repräsentativen Glanz verschafften. In dieser Zeit war hier die junge Herzogin von Anhalt Zerbst zu Gast, die als Katharina die Große von Russland später Geschichte schreiben sollte. Seit 1761 sind die von Buchwaldts auf Neudorf ansässig. Detlef von Buchwaldt und sein Sohn Caspar prägten die heutige Erscheinungsform des Herrensitzes. Der Vater ließ einen Park nach englischem Muster anlegen, als sei dieser ohne menschliches Zutun völlig natürlich entstanden und gewachsen. Dieser gärtnerischen Buchwaldtschen Leidenschaft entstammt auch die unter Naturschutz stehende Eichenallee aus dem Jahr 1821, die gut fünf Kilometer durch die Gutslandschaft mäandriert.

Manche der mächtigen Eichen sollen bereits mehr als drei Jahrhunderte überdauert haben. Caspar von Buchwaldt brachte das Herrenhaus, dessen Dach und Turm jüngst saniert wurde, in das Erscheinungsbild, wie es heute besteht. Nach Vorgaben des Baumeisters Karl-Friedrich von Schinkel ersetzte er die ehemals ausladenden Anbauten durch schmale Seitenflügel. Der Gartensaal, in den alle Salons münden, gewährt noch heute einen betörenden Blick auf die Weiten der Ostsee und des großen Binnensees.

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